Besoldung 2015

Besoldung: Auszahlung der Dienstbezüge von Beamten und Soldaten. Gesamtheit der Dienstbezüge

Der Begriff Besoldung beschreibt die Entlohnung der Beamten, die im Gegensatz zu anderen Berufsgruppen eben nicht Gehalt benannt wird, sondern Besoldung. Die Besoldung wird in der Besoldungsordnung geregelt, die wiederum unterteilt ist in Besoldungsgruppen. Die Besoldungsgruppen sind ebenfalls wieder unterteilt in Altersstufen, Familienstand und die Anzahl der Kinder, welche Kindergelder berechtigt sind. Möglich sind auch weitere Zulagen. Dem Bruttogehalt des Beamten, werden Sachbezüge des Besoldungsempfängers wirtschaftlich zugrunde gelegt.

Die Bundesbesoldungsordnung regelt die Besoldung der Soldaten, Bundesrichter, Bundesbeamten, Landesbeamten und Landesrichter. (Stand Mitte 2007) Hierbei werden die Gruppen wie folgt geordnet: A = Beamte des einfachen, mittleren, gehobenen und höheren Dienstes, Soldaten bis einschließlich Dienstgrad Oberst, sowie kommunale Wahlbeamte in kleineren Gemeinden. B = besondere Ämter des höheren Dienstes, wie beispielsweise Leiter von großen Behörden, Abteilungsleiter in Ministerien oder besonders großen Mittel- und Oberbehörden, bei der Bundeswehr Generäle und Oberste in herausragender Stellung und kommunale Wahlbeamte. R = Richter und Staatsanwälte W = Hochschullehrer und Rektoren, die Besoldungsgruppe W ersetzt seit 2005 die frühere Gruppe C

Außerdem gibt es noch auslaufende und bereits abgeschaffte Besoldungsgruppen: AH = wissenschaftliche Assistenten und Ingenieure, Oberassistenten und Oberingenieure an Hochschulen sowie Ärzte an Universitätskliniken (ehemals geltend für das Bundesland Baden- Württemberg). C = Hochschullehrer ohne Rektoren H = Hochschullehrer ( nicht bundesweit einheitlich geregelt). Weiterhin sind die einzelnen Bundesländer berechtigt zusätzliche Gruppen für weitere Ämter zu schaffen. So geschehen in Baden- Württemberg, für die Berufe der Straßenmeister oder des Sattelmeisters in Haupt- oder Landesgestüten.

Auszug: Die Funktionen der Beamten, Richter und Soldaten sind nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten und Ämtern zuzuordnen. (§ 18 Satz 1 BBesG) Gemäß § 14 BBesG ist die Besoldung regelmäßig an die Entwicklung der allgemeinen und wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse anzugleichen.