Besoldung

Der Begriff "Besoldung" bedeutet die Vergütung von Beamten, Richtern und Soldaten. Er wird auch oft als Gesamtheit der Dienstbezüge gebraucht. Die Besoldung wird in der entsprechenden Besoldungsordnung geregelt. Es gibt die Besoldungsordnung der jeweiligen Länder und die Besoldungsordnung des Bundes.

Es gibt folgende Besoldungsordnungen:

Frühere bereits abgeschaffte Besoldungsordnungen waren:

Besoldungsgruppen und Stufen

Bei den Besoldungsgruppen handelt es sich um bestimmte Klassen, die bei der Vergütung des Beamten eine wesentliche Rolle spielen. In der Regel gilt, dass eine höhere Besoldungsgruppe eine höhere Besoldung bedeutet. Anhand der eingeschlagenen Laufbahn, Erfahrung und Qualifizierung des Beamten wird die jeweilige Besoldungsgruppe mit der entsprechenden Stufe dem Beamten zugeordnet.

Es gibt dabei 15 Besoldungsgruppen, wobei die niedrigste Besoldungsgruppe A 2 und die höchste Besoldungsgruppe A 16 darstellt. Zudem sind 8 Stufen pro Besoldungsgruppe zugeordnet. Um in eine höhere Stufe zu gelangen, muss der Beamte eine bestimmte Stufenlaufzeit absolvieren. Er kann dabei höhergruppiert werden oder aber auch zurückgestuft werden. Dies hängt in der Regel von den Leistungen des Beamten ab.

Weiterhin sind die einzelnen Bundesländer berechtigt zusätzliche Besoldungsordnungen und Besoldungsgruppen für weitere Ämter zu schaffen. Die Funktionen der Beamten, Richter und Soldaten sind nach den mit ihnen verbundenen Anforderungen sachgerecht zu bewerten und Ämtern zuzuordnen (§ 18 Satz 1 BBesG). Gemäß § 14 BBesG ist die Besoldung regelmäßig an die Entwicklung der allgemeinen, wirtschaftlichen und finanziellen Verhältnisse anzugleichen.